Montag, Mai 25, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Pink Floyd - Dark Side Of The Moon(1973)

Die erste Schallplatte die ich hatte. Meine Schwester schenkte mir das Album zu meinem 14. Geburtstag. Völlig infiziert hörte ich von da an diese Musik.

Dark Side of the Moon gehört zu den Platten, die jede nachwachsende Generation wieder aufs neue für sich entdeckt. Diese komplexe, psychedelische Musik funktioniert deshalb so gut, weil Pink Floyd sich alle Zeit der Welt läßt.

Die meisten Songs haben langsame bis mittlere Tempi, allergrößter Wert wird auf Stimmung und musikalische Struktur gelegt. Die Soundeffekte auf Songs wie "On The Run", "Time" und ganz besonders auf "Money" (Tonband-Loops von klingenden Münzen und Ladenkassengeklingel, die aufs Feinste in den Beat eingewoben sind), sind umso beeindruckender, wenn man bedenkt, daß im Jahre 1973 die digitale Aufnahmetechnik noch in weiter Ferne lag. Floyds wohl beste Platte und der perfekte Einstieg, für solche, die die Band erst jetzt kennenlernen.
Wertung:******(6)

Pink Floyd auf Facebook


Gesang/Gitarre - David Gilmour
Schlagzeug - Nick Mason
Gesang/Bass - Roger Waters
Gesang/Keyboard Richard Wright †

1. Speak To Me / Breathe
2. On The Run
3. Time
4. The Great Gig In The Sky
 
5. Money
6. Us And Them
7. Any Colour You Like
8. Brain Damage
9. Eclipse
Das Poster hing damals natürlich in meinem Zimmer

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Sonntag, Mai 10, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Friday Night in San Francisco
Al di Meola, John McLaughlin und Paco de Lucia
Obwohl diese Aufnahme schon beinahe 30 Jahre alt ist, gehört sie für mich zu den besten Gitarrenkonzerten, die es gibt. Es wurde am 5. Dezember 1980 live im Warfield Theatre in San Francisco aufgenommen. Die Platte ist so voller Dynamik, Lebenslust, und Melancholie.
Hier haben sich drei Spitzenmusiker zusammengefunden und es geschafft ein großartiges Konzert zu geben und das ohne, daß dabei der eine den anderen übertrumpfen mußte. Das besondere an der CD ist, daß ganz verschiedene Musikrichtungen zusammenfließen: In erster Linie sind das Jazz und Flamenco, es sind aber auch Element aus dem Rock und Blues enthalten.Die Improvisationen sind hier bis zur Perfektion zu finden. Das sind die großartigen Momente dieses Konzerts, wenn einer der drei die Melodie und den Rhythmus frei gestaltet und sich nach einer phantastischen Stehgreifdarbietung das Gespielte in den Harmonieablauf wieder eingebunden wird. Für die richtigen Musikfreaks ist angegeben, welcher Gitarrist auf welchem Channel spielt. So kann man die einzelnen Darbietung heraus filtern und sich die Besonderheiten anhören.
Wertung:******(6)

  Mediterranean Sundance
Short Tales of the Black Forrest
Frevo Rasgado
Fantasia Suite
Guardian Angel

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Montag, April 27, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Cock Robin (1985)
ich liebe diese Songs von Cock Robin. Seidenweicher Pop, Ohrwurm trächtige Rhythmen, den Gehörgängen schmeichelnde Stimmen -so muß 80-er Pop aussehen, oder besser: SO muß er sich anhören! Darf in keiner 80-er Jahre-Sammlung fehlen...! Wertung:******(6)

Bandgeschichte 
Frontmann, Sänger und Keyboarder Peter Kingsbery gründete die Band im Jahr 1982 in Los Angeles. Obwohl sie in ihrer Heimat weitgehend erfolglos waren, feierten sie in Europa mit den Singles When your heart is weak (1985), dem Duett The promise you made (1986) aus dem Album Cock Robin sowie der Auskopplung Just around the corner aus dem Album „After here through midland“ (1987) große Erfolge. Die meisten Fans hatte die Band dabei in Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande und Schweiz.

Der Abstieg für Cock Robin begann mit dem Ausstieg von Gitarrist Clive Wright und Trommler Lou Molino vor dem Erscheinen des zweiten Albums After here through midland.

Obwohl Kingsbery die Band mit der Sängerin Anna LaCazio sowie mit neuem Schlagzeuger (Denny Fongheiser) und dem Gitarristen Tim Pierce bis 1990 weiterführte, wurde das dritte Album First love/Last rites - wieder mit neuer Bandbesetzung - kein kommerzieller Erfolg. Nach einer letzten Deutschland-Tour löste Kingsbery die Band 1990 auf.


Kingsbery und LaCazio versuchten sich in Solo-Karrieren: Das Soloalbum von Anna LaCazio wurde nie auf den Markt gebracht, Peter Kingsbery veröffentlichte leidlich erfolgreich Solo-Alben schwerpunktmäßig für den Französischen Markt und kooperierte dabei u. A. mit Cyndi Lauper.

Im Jahr 2004 sang die Belgierin Kate Ryan den Titel The promise you made. Sowohl die englische Fassung als auch La promesse, eine französische Version mit neuem Text, erreichten europaweit hohe Chartplatzierungen.


Peter Kingsbery: voc,keyboards,bass
Anna LaCazio: vocals,keyboards
Louis Molino: drums
Clive Wright: guitars

  Thought You Were on My Side
When Your Heart Is Weak
Just When You're Having Fun
Promise You Made
Because It Keeps on Working
Born With Teeth
Once We Might Have Known
More Than Willing
A Little Innocence

Cock Robin

Cock Robin at Facebook

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Mittwoch, April 15, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (1)

DEEP PURPLE haben ganz sicher nicht erst 1984 ihren ersten Klassiker aufgenommen. Im Gegenteil! Liest man die Tracklist von den unzähligen Best of-Alben, findet man unsterbliche Hardrock-Evergreens wie "Smoke On The Water", "Black Night", "Child In Time", "April", "Fireball" und "Strange Kind of Woman". Doch all diese Stücke stammen ursprünglich von verschiedenen Veröffentlichungen, die alle zu besprechen den Rahmen sprengen würde. Deshalb will ich lieber das erste Reunions-Album der Mark II-Besetzung in höchsten Tönen loben!
Schon der Opener "Knocking On Your Back Door" ist einfach großartig! Die Musik klingt natürlich reichlich altbacken und ungeschliffen. Doch es gelingt den fünf Streithähnen, das Feuer ihres Zusammenspiels auf Platte festzuhalten. Ian Gillan singt gewohnt erstklassig, Jon Lord füllt mit seinem unnachahmlichen Hammond-Orgel-Spiel jedes Soundloch und Ritchie Blackmore schüttelt Licks und Riffs aus dem Ärmel, als hätte es die letzten eher durchwachsenen RAINBOW-Scheiben nie gegeben.

Der eigentliche Wahnsinn von "Perfect Strangers" befindet sich aber auf der B-Seite. Wer kennt nicht das geniale Intro des Titeltracks, dessen hypnotischer Rhythmus einen noch lange nach dem Ende des Albums verfolgt!? Allein für diesen Song haben DEEP PURPLE eine Platz im Rock-Olymp verdient! Unglaublicherweise präsentieren die fünf Briten mit "A Gypsy´s Kiss" im Anschluss ein mindestens genauso gutes Stück. Es besticht durch ein flottes Tempo, dramatische Gesangslinien und einen irrsinnigen Mittelteil, bei dem die Herren Blackmore und Lord um die Wette spielen, dass es eine Wonne ist ihnen zuzuhören.

Nach diesem Ausflug in härtere Gefilde folgt die Ballade "Wasted Sunsets". Einmal mehr demonstriert Ritchie Blackmore, dass er nicht nur laut sondern auch gefühlvoll spielen kann. Der Rest der Band macht ebenfalls eine ausgezeichnete Figur, so dass auch dieser Song eigentlich auf jede Best of-Platte gehört. Zuletzt zaubern DEEP PURPLE dann noch die Rocknummer "Hungry Daze" aus dem Hut, die die Platte würdig beschließt.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, ich hatte damals meinen Schallplattenladen “Rockinger” in Calw und die Purple Fans rannten mir den Laden ein um sich Perfect Stranger zu ergattern.

This is Deep Purple 1984 reunion album, and an album that fans had been waiting for since 1973 (when the famous Mark II line-up broke up because of internal conflicts within the band). As most fans I was a little concerned. Many years had gone bye since their last album together, and music had changed over the years. Gillan had his own band, Ritchie and Roger were doing great with Rainbow and Jon Lord spent his "sparetime" in Whitesnake with David Coverdale.


From the opening riff of the dirty, 'Knocking At Your Back Door' to the sprawling very 70's-esque title track, it's perfect Purple. Heavy, hard and tuneful with a dash of experimentation. It doesn't sound like supposed 'classic' Purple and it's all the better for it; this is a rejuvenated band showing the critics that there is still plenty of fuel in the tank and fire in the belly. Two big AOR hits came from the album, the opener "Knocking At Your Back Door" and the title track "Perfect Strangers" Both songs rank with the best the band has ever done in fact the song "Perfect Strangers" is one of the best songs of the 80's in my book. The rest of the album is all great too. "Wasted Sunsets" is a ballad that Ian Gillian just kills. His voice is perfect for the song as he does what he does best belting it out. "Hungry Daze" is a rocking look back at the band's history and a look forward to their future. "Under The Gun", "Nobody's Home", "Mean Streak" "Gypsy's Kiss" and "Not Responsible" are all excellent as well.
Blackmore is buzzing and the writing is top notch. I'd say there is no filler at all, although the blend of styles from the straight rock of 'Not Responsible' to the slow 'Wasted Sunsets' and the recurring Eastern motif's in that epic title track may divide some purists. These are also complete 'songs' rather than a stitched together showcase for the individual talents to shine. As such, i think there is a greater overall cohesion to this album than to many of Purple's other efforts. It is very much an album from a band on form.
Milestone:******(6)

Ian Gillan - Vocals
Ritchie Blackmore - Guitars
Roger Glover - Bass
Ian Paice - Drums
Jon Lord - Organs and Keyboards

1. Knocking At Your Back Door
2. Under The Gun
3. Nobody´s Home
4. Mean Streak
  5. Perfect Strangers
  6. A Gypsy´s Kiss
7. Wasted Sunsets
8. Hungry Daze

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Freitag, April 03, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Billy Joel - Songs in the Attic. Gleich mit den ersten spektakulären Synthesizer-Tönen und Piano-Akkorden zeigt diese Platte unmißverständlich, wo es langgeht: hinein ins pure Live-Vergnügen. Dabei spielen Atmosphäre und Direktheit des Hörerlebnisses eine zentrale Rolle. Während etwa der kraftvolle Opener "Miami 2017" vor Zehntausenden im großen Madison Square Garden aufgenommen wurde, klingen balladeske Songs wie "She's Got A Way" oder "You're My Home" so, als ob man mit Joel und Begleitern nebenan im Club säße. Aufgenommen während der US-Tour 1980, versammelt SONGS IN THE ATTIC (1981) insgesamt 11 ältere Joel-Kompositionen aus den Jahren 1971-1976, die im Vergleich mit den Original-Studiocuts allesamt enorm an Substanz gewinnen. Das beeindruckendste Beispiel ist der von frenetischer Zuhörerschaft im Stadium angepeitschte "Captain Jack," eine Hymne über einen endlos pubertierenden Anti-Helden, der sich mit Flucht in Phantasien und Drogenkonsum der Wirklichkeit New Yorks und dem eigenen Reifungsprozeß verschließt. Weitere Highlights sind das ebenfalls vom Publikum angetriebene "Say Goodbye to Hollywood," das verspielte Western-/Selbtportrait "The Ballad of Billy the Kid," sowie (als Rausschmeißer) das klassisch anmutende "I've Loved These Days" mit wehmütigem Sopransaxophon und melancholischem Klavier. SONGS FROM THE ATTIC verzichtet auf die üblichen Live-Mätzchen, wie dümmliche Reden oder geistlose Witze. Stattdessen präsentiert dieses intime Album den 'Piano Man' Billy Joel und seine Stammband auf dem Gipfel ihrer Kunst, mit fast unglaublicher Energie und unüberhörbarem Spaß beim Musizieren - sehr zur Freude des Publikums in den häuslichen Arenen.Songs in the Attic is a wonderful glimpse at a performer at his peak. Coming off of the huge commercial success of Glass Houses and 52nd Street, Billy changes gears completely. Instead of releasing a live album that recycles his more recent hits, he dusts off some of his earlier work and presents it to us in a live setting.
You can see in these performances the brilliance and passion of an artist who is completely committed to his material. Whether it be the intimacy of "You're My Home" performed in a small club or the intensity of "Captain Jack" in a large arena, each performance seems perfectly set in the appropriate venue.

Billy Joel is at his absolute best here. I particularly recommend "Songs" to the fan who has only seen Billy in his more mundane concerts of the last few years, often paired with Elton John. This album shows you a performer at his creative peak. Wertung:******(6)     http://www.billyjoel.com/

"Miami 2017 (Seen the Lights Go Out on Broadway)" – 5:05 [1]
"Summer, Highland Falls" – 3:03 [2]
"Streetlife Serenader" – 5:17 [3]

hab gerade nur die Studioversion zur Hand. Trotzdem klasse Titel !! :-)

Billy Joel -- Los Angelenos
"Los Angelenos" – 3:48 [4]
"She's Got a Way" – 3:10 [5]
"Everybody Loves You Now" - 3:08 [2]
"Say Goodbye to Hollywood" – 4:25 [6]
"Captain Jack" – 7:16 [7]
"You're My Home" – 3:07 [2]
"The Ballad of Billy the Kid" – 5:28 [1]
"I've Loved These Days" – 4:35 [8]

Billy Joel – vocals, piano, synthesizer, harmonica
David Brown – electric guitar (lead), acoustic guitar (lead)
Richie Cannata – saxophones, flute, organ
Liberty DeVitto – drums, percussion
Russell Javors – electric guitar (rhythm), acoustic guitar (rhythm)
Doug Stegmeyer – bass guitar

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Dienstag, März 24, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Triumph - Surveillance (1987)is the ninth studio album by Canadian hard rock band Triumph, released July 27, 1987. The album was recorded at Metalworks Studios, Mississauga, Ontario, Canada. Surveillance is the final Triumph album featuring original guitarist and singer Rik Emmett. Die Band zieht meiner Meinug auf diesem Album alle Register. Melodisch wie nie. Anspruchvolles Songwriting und exzellent Produziert.

Eines der besten Gitarren Duelle in der Liga die ich gehört habe, gibt es auf Headed for Nowhere von R.Emmett und Gast Gitarrist Steve Morse.

Bestimmt nicht in der Fachwelt als Milestone gehandelt. Aber von Triumph mein persönliches Highlight. Buy it!!


"Prologue: Into the Forever" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore) – 1:01
"Never Say Never" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore, Sil Simone) – 3:37
 
"Headed for Nowhere" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore, Rick Santers) – 6:10
"All the King's Horses" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore, Steve Morse) – 1:47
"Carry on the Flame" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore, Dave Tkaczuk) – 5:13
"Let the Light (Shine on Me)" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore) – 5:35
"Long Time Gone" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore) – 5:12
"Rock You Down" (Gil Moore, Rik Emmett, Mike Levine) – 3:59
"Prelude: The Waking Dream" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore) – 1:13
"On and On" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore) – 3:44
"All Over Again" (Roger Freeland, Joe Pizzulo) – 3:59
"Running in the Night" (Rik Emmett, Mike Levine, Gil Moore, Baker, Scott) – 3:47
Wertung:******(6)

Rik Emmett – guitars, vocals
Gil Moore – drums, percussion, vocals
Michael Levine – bass guitar, keyboards, synthesizers










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Toto Bass Player Mike Porcaro ist tot

Sonntag, März 15, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (2)

Toto`s Mike Porcaro is dead +
R.I.P.

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Samstag, März 14, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Giant - Last of the Runaways/1989


 
01. I'm A Believer
02. Innocent Days
03. I Can't Get Close Enough
04. I'll See You In My Dreams
05. No Way Out
06. Shake Me Up
07. It Takes Two
08. Stranger To Me
09. Hold Back The Night
10. Love Welcome Home
11. The Big Pitch

Dann Huff - lead vocals and guitars
Mike Brignardello - bass and vocals
David Huff - drums and vocals
Alan Pasqua - keyboards and vocals

Wir schreiben das Jahre 1989, als sich vier hochkompetente Herren, die sich ihre üppigen Brötchen bis zu diesem Zeitpunkt bei Acts wie FOREIGNER, WHITESNAKE oder DAVID BOWIE verdient hatten, entschließen selbstständig zu werden. Bescheidenerweise GIANT getauft erhebt sich mit Last Of The Runaways" kurz darauf ein wahrer Riese wie Phönix aus der Asche. Die handwerklich perfekte Truppe um Ausnahmekönner und Wunderstimme Dann Huff legt ein Debüt hin, wie man es sich nur erträumen kann und stürmt zurecht wie über Nacht die US-Radiostationen.

I'm A Believer" der Opener. Satter Hard Rock, fernab aller Klischees, produziert und dargeboten von einer absoluten Einheit. Hier treffen die SIMPLE MINDS auf WHITESNAKE, hier prallt Huffs Ausnahme-gepflegte 6-string Filigranhandarbeit auf gefühlvolle Vocallines, während die Rhythmusfraktion songdienlichst vor sich hin grooved wie ein Dampfross.

Das phänomenal coole und dennoch so bombastisch eingängige Innocent Days" hätte gut und gern die Hymne für eine ganze Generation werden können, I Can't Get Close Enough" spielt im 70er lastigen Kleide große Emotion aus, während Hitgaranten a la Hold Back The Night" oder das, seriös tönende I'll See You In My Dreams" einfach nur allerfeinste Melodic Rock darstellt, die eigentlich für Millionen Absätze garantiert.
Die Kalifornier mischen alle Arten des harten Rock, spielen mit Sounds verschiedener Epochen der Strom Musik und fügen diese wie selbstverständlich zu einem homogenen Ganzen zusammen, das zu jedem Moment die Klasse der Protagonisten unterstreicht und ein erdiges Album zu einem Meilenstein ohne Ablaufdatum werden lässt.
Wer Lust auf ein durchdachtes Melodic Rock Album fernab aller Klischees hat und Last Of The Runaways" noch nicht kennt, der kann sich dies geile Teil bedenkenlos kaufen.
Wertung:******(6)




Bad English-Bad English/1989. Für Fans des Classic Rock oder des melodiösem AOR ist das selbstbetitelte Debüt dieser Band ein Muß.Die Scheibe, die mittlerweile Kultstatus erreicht hat, gehört in jede gepflegte Melodic-Rock-Sammlung. Die Band setzte sich aus Könnern zusammen, die jeder für sich schon auf erfolgreiche Karrieren zurück blicken konnte: Neal Schon (Guitarre; ex-Santana, ex- und wieder Journey, ex-Hardline, SoulSirkUS); Jonathan Cain (Keyboards; ex-The Babys, ex- und wieder Journey;), Ricky Phillips (Bass: ex- The Babys, später Coverdale/Page, Styx); Deen Castronovo (Drums: ex-Wild Dogs; später Journey und jetzt aktuell mit Revolution Saints)und natürlich .... John Waite (Gesang: ex-The Babys; Solist). In Zeiten als der melodiöser Rock a la Def Leppard, Whitesnake (1987)oder Giant noch Stadien füllte und die Charts anführte, gelang es der Band unter Mitwirkung von Songwritern wie A. Hill, Diane Warren oder Mark Spiro mehrere Chartsnotierungen in den Billboard Hot 100 zu erzielen. Die Mega-Ballade WHEN I SEE YOU SMILE schaffte es für ein paar Wochen sogar an die Spitze.
Starke Rocksongs wie HEAVEN IS A 4 LETTER WORD, FORGET ME NOT, THE RESTLESS ONES, GHOST IN YOUR HEART, Mid-Tempo-Pop (DON'T WALK AWAY, später auch von den Pointer Sisters gecovert) und wunderschönen Balladen (POSSESSION, PRICE OF LOVE, WHEN I SEE You SMILE) wechseln sich ab. Viel Melodie, dennoch Schon`s knackige Guitarrenriffing und ausgefeiltes Solospiel, druckvolle Rhythmusarbeit von Castronovo und Phillips und Waite`s bisweilen melancholischer Gesang, vielen bekannt durch den Solo-No-1-Hit MISSING YOU...die Mischung machts. Leider waren sich die Mitglieder schon während der Aufnahmen des zweiten Albums über die weitere Ausrichtung uneins und die Band löste sich viel zu früh wieder auf.
Wertung:******(6)

1. Best Of What I Got
2. Heaven Is A 4 Letter Word
3. Possession
4. Forget Me Not
5. When I See You Smile
6. Tough Times Don't Last
7. Price Of Love
8. Ready When You Are
9. Lay Down
10. The Restless Ones
11. Rockin' Horse
12. Don't Walk Away
 
13. Ghost In Your Heart



Bass: Ricky Phillips
Gesang: John Waite
Gitarre: Neal Schon
Keyboards: Jonathan Cain
Schlagzeug: Deen Castronovo

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Listen to Talk

Donnerstag, März 05, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)


Talk was the final album of the Trevor Rabin era of Yes. I tend to compare this album to 90125 and Big Generator, which were the other two albums created entirely by the same lineup of Anderson, Rabin, Squire, Kaye, and White. Although overshadowed commercially by 90125, Talk is every bit as strong as that album, and markedly superior to Big Generator.

Being a big fan of nearly all things Yes, I bought Talk when it came out in 1994. Immediately I was impressed by the music and production quality.

Talk mixes in progressive rock elements smartly, engaging the listener at each turn, yet never getting too overextended or pretentious. The music sounds a bit more melodic, confident, and accomplished than Big Generator. Trevor Rabin's production work gives Talk a sound which is a little more modern and organic than 90125, which I'd describe as having a more edgy, techno-sounding production (no surprise, given that Trevor Horn was at the production controls on 90125).

Trevor Rabin and Chris Squire
The songs on Talk are more dynamic than those on the other Rabin-era Yes albums, varying from soft, mid-tempo songs to louder, more forceful pieces. Two songs, "The Calling" and "Walls", are in the prog-pop genre which should be familiar to those who've heard 90125 or Big Generator. "I Am Waiting" and "Where Will You Be" are generally sparser and slower, punctuated by the occasional louder, more dramatic sections. "State of Play" and "Real Love" reverse that mix to a degree, soaring for most of their duration, but occasionally coming down to earth. "Endless Dream" is a work in three parts, clocking in at over 15 minutes. You could call it an 'epic' piece in the classic Yes style, yet one which fits distinctly in the 1990s.


 All the elements I've described above give Talk more of a distinctive 'Yes' sound than the other works with which Rabin was involved. This album even sounds more like Yes than ABWH. Whereas Close to the Edge defined the Yes sound of the 1970s, and 90125 defined Yes' sound for the 1980's, Talk defines Yes for the 1990s. It's unfortunate that this Yes lineup did not stay together and produce anything after Talk, but with this album they at least left us with another classic, yet distinctive Yes album. Milestone:******review from the net

Line up
- Jon Anderson / vocals 
- Chris Squire / bass and vocals 
- Tony Kaye / keyboards 
- Alan White / drums 
- Trevor Rabin / guitars, keyboards and vocals


1. The Calling (Rabin - Anderson - Squire) (6:56)
2. I Am Waiting (Rabin - Anderson) (7:25)
3. Real Love (Squire - Rabin - Anderson) (8:49)
4. State Of Play (Rabin - Anderson) (5:00)
5. Walls (Rabin - Hodgson - Anderson) (4:57)
6. Where Will You Be (Rabin - Anderson) (6:09)
7. Endless Dream (Rabin - Anderson) (15:44):
        a) Silent Spring (Instrumental) (1:56)
 b) Talk (11:56)
        c) Endless Dream (1:58)
     
         
Yes at Facebook

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Sonntag, März 01, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Emerson Lake & Palmer - Brain Salad Surgery (1973) Während es in der Band immer mehr zu Unstimmigkeiten und Zwist kam, konnten sie sich noch einmal zusammenraufen und dieses Meisterwerk produzieren:
Brain Salad Surgery

Das Cover, gestaltet vom kürzlich verstorbenen Schweizer H.R. Giger, stimmt schon auf den Inhalt ein: ein gotisch wirkender Frauenkopf, teils Maschine, teils Totenkopf.

Emerson, Lake & Palmer's Sound war noch nie so punktgenau, wie auf diesem Album. Episch, bombastisch, aber nicht überladen, mit düsteren Orgel Sounds und schweren Gitarren durchzogen.

Die Texte, vom King Crimson Mitbegründer Pete Sinfield, übertreffen alles, was bis dato an Texten aus den Federn von ELP geflossen kam. Die Auswahl an klassischen Interpretationen - "Jerusalem" von Charles Hubert Parry nach William Blake und "Tocatta" von Alberto Ginastera - ist geschmackvoll und gut platziert. Auch ein Highlight "Karn Evil"

Die Musiker sind in Hochform. Emersons Keyboards katapultieren sich selbst in ungeahnte Höhen, Palmer festigt die Grundmauern von ELP mit seinen ungewöhnlich virtuosen Rhythmen, und Lake brilliert auf der Gitarre und dem Bass und kann seiner Stimme genau die richtige Stimmung entlocken.
Carl Palmer,Keith Emerson,Greg Lake
Ich habe das Album damals nicht mehr vom Plattenteller genommen. Fast Tag und Nacht gehört und auch heute noch höre ich mir es an. 1974 sah ich die Band dann Live in Concert in Sindelfingen in der Messehalle. Mein erstes Konzert überhaupt. Es wird für mich unvergessen bleiben was die drei Musiker an diesem Abend präsentierten. Einfach genial.

Na ja aber das einzige, was diesem Album ein wenig den Glanz nimmt, ist der Gedanke, dass ELP nie wieder an dieses Album anschließen konnten. Die Interessen der Musiker waren zu divergent. Wie dem auch sei, "Brain Salad Surgery" ist ELP auf ihrem Zenith und das alleine ist mit Gold nicht aufzuwiegen.
Wertung:******(6)

01 Jerusalem
02 Toccata
03 Still... you turn me...
04 Benny the bouncer
05 Karn evil 9 1st impression


06 Brain salad surgery ...
07 When the apple bloss...
08 Excerpts from brain ...

Keith Emerson - keyboards
Greg Lake - vocals,bass
Carl Palmer - drums



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Montag, Februar 16, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Deep Purple - Burn (1975). Nach dem fabelhaften '73er Album Who Do We Think We Are kam es bei Deep Purple zum großen Krach. Sänger Ian Gillan und Basser Roger Glover hielten es nicht länger mit dem launischen Gitarrenzauberer Ritchie Blackmore aus und warfen das Handtuch. Für die beiden kamen das taufrische Stimmbandwunder David Coverdale und Ex-Trapeze-Basser Glenn Hughes, der sich mit Coverdale auf Burn ('75) den Leadgesang teilt. Die Scheibe ist keinen Deut schlechter als die legendären Purple-Alben der frühen Siebziger und enthält mit "Burn" und "Mistreated" zwei Alltime-Classics. Die Neuzugänge verpassen dem Purple-Sound einen etwas bluesigeren Touch, lassen aber immer genügend Platz für Jon Lords krachige Hammondorgel, Ian Paices filigranes Drumming und Blackmores unverkennbare, düstere Gitarrenarbeit. Auch heute 40 Jahre !! später höre ich mir Burn immer noch an. Und bin immernoch gegeistert von dem Album. Für mich ein Meilenstein
Wertung:******(6)


 
"Burn" – 6:05
"Might Just Take Your Life" – 4:36
"Lay Down, Stay Down" – 4:15
"Sail Away" (Blackmore, Coverdale) – 5:48
"You Fool No One" – 4:47
"What's Goin' On Here" – 4:55
"Mistreated" (Blackmore, Coverdale) – 7:25
"``A´´ 200" (Blackmore, Lord, Paice) – 3:51


David Coverdale - lead vocals
Ritchie Blackmore - guitar
Glenn Hughes - bass, vocals
Jon Lord - organ, keyboards
Ian Paice - drums



Deep Purple Facebook bis 1976

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Freitag, Februar 06, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)



Queen - A Night at the Opera/1975 ist eines dieser Alben, das zu Recht "Lieblingsalbumstatus" genießt. Dieses Album ist unverwüstlich und klingt auch nach all den Jahren, die es auf dem Buckel hat, immer wieder frisch, rockig und geradezu zeitlos. Es ist eines jener Alben, das man auch nach Jahren noch gerne hört, das sich immer wieder neu zu entdecken lohnt und dessen man auch beim hundertsten Hören nicht überdrüssig wird. Wie ein anderer Rezensent auf dieser Seite bereits vermerkte: heutige "Stars" sollten dieses Album hören und sich dann am besten weinend im Keller verkriechen.
Wenn man bedenkt, daß dieses Album in den 1970er Jahren aufgenommen wurde, dann kann man nur staunen ob der Innovationen, die Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon auf diesem Longplayer bewiesen haben. Klassische Hardrocktöne wechseln sich ab mit wunderschönen Balladen, Folkmelodien werden von Musichallsongs ("Lazing on a Sunday afternoon") abgelöst und natürlich gibt es dann noch das fulminante "Bohemian Rhapsody", einen unerreichten Klassiker der Rockmusik, der auf eine wunderbare Art und Weise Elemente aus Pop, Rock und Oper miteinander verbindet.
"A night at the opera" ist darüber hinaus eine wunderbare "Kopfhörer-Platte", bei der man spürt, wie die Musik von einem Kopfhörer zum anderen wandert, ein Surround-Erlebnis erster Güte.

Freddie Mercury – Gesang, Klavier
Brian May – Gitarre, Gesang
John Deacon – Bass
Roger Taylor – Schlagzeug, Gesang



1.Death On Two Legs


2.Lazing On A Sunday Afternoon
3.I'm In Love With My Car
4.You're My Best Friend
5.'39
6.Sweet Lady
7.Seaside Rendezvous
8.The Prohets's Song 
9.Love Of My Life
10.Good Company
11.Bohemian Rhapsody
12.God Save The Queen

 Wertung******(6)


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Freitag, Januar 30, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Def Leppard's – Hysteria. Maybe their finest work sure one of their greatest albums. I have had the album since it's release in 1987 and I still play it. It's to Def Leppard's credit that they made this album.
It's an album that nearly was never made Rick Allen the drummer lost an arm in a car accident after the success of Pyromania, disagrements with producers, scrapping songs plus other mishaps but when all seem lost enter Robert John "Mutt" Lange who helped put the band's confidence back together, contributed to the songwriting and produced what can be best described as the most polished clinically clear rock album that has ever been made.

The songs are just catchy from the opening bars of Women to the heart churning Love and Affection. This album produced 6 hit singles in the UK now that is highly unusual from a Rock album and 7 hit singles in the band's spiritual home the USA even though they orginally from Shefield UK.

The album hit no1 on both sides of the Atlantic. So many classic tunes on the album you will be listening to them for years. The clever lyrics of Animal, Pour Some Sugar On Me, Armageddon It!. Buy it and enjoy this superb piece of Rock masterclass.



1987 erschien nach dem erfolgreichen Vorgänger Pyromania" der vierte Langspieler der Sheffielder Band.
Def Leppard's Meisterwerk Hysteria". Eine absolut perfekte Platte im typischen Def Leppard-Stil, der Pop mit Rockmusik verbindet, knallendes Schlagzeug, präzise Riffs, wechseln sich ab mit langsameren, leichteren, schwebenden Momenten, z.B. bei Love Bites". Eine durchgehend starke Platte ohne jeglichen Schwachpunkt. Nicht umsonst sind Hysteria" sieben Hitsingles entsprungen, was für eine Rockband eine phantastische, Leistung ist. Unter Rückschlägen allerdings, wie dem unfallbedingten Armverlust des Schlagzeugers Rick Allen, für den daraufhin ein spezielles Drumkit gebaut wurde. Ohne Zweifel haben die Jungs damals unter der doch sehr dominierenden Produktion von Mutt-Lange eindrucksvoll gezeigt, wie sich der exzellente Spagat zwischen Kommerz und künstlerischen Anspruch anhören kann und nicht ohne Grund werden auch heute noch, wie Campbell, der für den nach der Hysteriatour verstorbenen Steve Clark in die Band kam, erwähnt, auf den Konzerten der Leoparden mindestens die Hälfte der Hysteriasongs gespielt. Def Leppard hatten es mit diesem Album definitiv geschafft. Milestone:******(6)

Gesang: Joe Elliot
Gitarre: Phil Collen
Gitarre: Steve Clarke
Bass: Rick Savage
Schlagzeug: Rick Allen


1 Women 5:42
2 Rocket 6:37
3 Animal 4:04
4 Love Bites 5:46
 5 Pour Some Sugar on Me 4:27
6 Armageddon It 5:24
7 Gods of War 6:37
8 Don't Shoot Shotgun 4:26
9 Run Riot 4:39
10 Hysteria 5:54
11 Excitable 4:19
12 Love and Affection 4:37

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Montag, Januar 19, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

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Phil Lynott 04.01.1986

Sonntag, Januar 04, 2015 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Joe Cocker ist gestorben

Montag, Dezember 22, 2014 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

my favourite Albums 2014

Samstag, Dezember 20, 2014 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)


   



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Sonntag, Dezember 14, 2014 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Die Stage Dolls - Commandos (1986).... aus Melhus in Norwegen werden sicher nie einen Preis für ausgefeilte, experimentelle oder progressive Musik höheren technischen Anspruchs gewinnen. Sänger und Gitarrist Torstein Flakne, der Bassist Terje Storli und nach diversen Wechseln seit 1993 Morten Skogstad am Schlagzeug haben sich voll und ganz dem klassischen AOR amerikanischer Prägung verschrieben. Die Songs überschreiten so gut wie nie die Dauer von fünf Minuten, setzen sich in der Regel aus drei Strophen, eine Bridge, eingängigen Refrains und einem allenfalls kurzen Gitarrensolo zusammen und bewegen sich zumeist in der Bandbreite vom Midtempo-Rocker bis zu Ballade.

Das mag einfallslos und wenig kreativ klingen. Meines Erachtens ist es aber die große Stärke dieses Trios, daß es seine Stärken kennt, diese konsequent verfolgt und nicht prätentiös in fremden Revieren wildert. Das was die Jungs machen, machen sie nämlich ganz hervorragend. Die Melodien sitzen, die Refrains sind extrem eingängig, ohne sich dabei zu schnell abzunutzen. Flaknes rauchige Stimme erinnert bisweilen an Bryan Adams und paßt hervorragend zu den kompakten Melodic-Rock-Perlen. Aus der Serie von Klassalben wie "Soldiers Gun", "Stage Dolls", "Stripped", "Dig" und "Get A Life" handelt es sich bei der veröffentlichung von "Commandos" um den bereits 1986 erschienen Zweitling. Kommerzielle Erfolge internationaler Art erzielten die Norweger mit der Scheibe nicht. Lediglich das Album "Stage Dolls" stieg in die amerikanischen Charts ein und die Single "Love Cries" erreichte eine Platzierung in den Top 50.

Das ändert aber nichts daran, daß bereits diese Scheibe alle Stärken der Band repräsentiert: Seien es gefällige Rocknummern wie "Heart to Heart", "Commandos " und "Magic" oder auch die obligatorischen, ruhigeren Töne. Wer Bands wie TWO FIRES, BRYAN ADAMS, SURVIVOR etc. mag, kommt an STAGE DOLLS an sich nicht vorbei.Milestone: ******(6)
 
Bass – Terje Storli
Drums – Steinar Krokstad
Guitar, Vocals – Torstein Flakne

1 Prelude 0:15
2 Heart To Heart 4:34

3 Commandos 4:03
4 Yersterday´s Rain 4:33
5 Young Hearts 4:14

1 Rock You 3:53
2 Magic 3:41
3 Who´s Lonely Now 3:24
4 America 3:43
5 Don´t Look Back 3:45

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Donnerstag, Dezember 11, 2014 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)
Sonntag, November 30, 2014 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Dan Reed Network (1988)Von den 3 bekannten Platten der Band ist das Debüt aus dem Jahre 1988, vorher veröffentlicht wurde noch eine EP auf einem kleinen Indi-Label, das Scheibchen, welches mir ganz besonders gut gefällt. Der Funky/Poppige AOR-Rock von Dan Reed und seiner Band ist in der Tat nichts für nur Hard Rock Freunde. Grenzt es doch schon sehr an Pop-Musik was hier stellenweise aus den Boxen kommt. Doch die geniale Stimme von Dan Reed, gepaart mit den grandiosen Songwriting machen diese Scheibe zum Muss. Die immer wieder feurigen Gitarrensolos und tollen Riffs machen die CD sehr Rock-Kompatibel.
Mit dem Debüt fing Ende der 80ger die kurze Erfolgsspanne von Dan Reed an und das Debüt-Album birgt den feurigen Tanzflächen-Feger-Hit „Ritual“, der seinerzeit in den Diskotheken und Radiostationen rauf und runter genudelt wurde. Doch auch tolle AOR –fast schon Westcoast-Verdächtige Klänge haben sich auf dem Album der Kanadier geschlichen. Probiert mal das bombastisch-fantastische „Tamin´ the wild nights“ an, da dürfte doch das Herz aufgehen. In die Funk-Richtung des Hits „Ritual“ schlägt dann auch „I´m so sorry“ mit Prince-ähnlichen Grooves und slappenden Bass-Läufen. Doch der Song wird mit einem feinen Gitarrenriff im Refrain garniert, dass man ihn einfach mögen muss.
Weitere Highlights auf dieser tollen Scheibe sind „Halfway around the World“, der charmante Groover „Forgot to make her mine“, das schöne „Tatiana“ und das –möglicherweise Hardrockigste Lied „Rock you all night long“. Nicht zu vergessen das geile „Baby don´t fade“ mit seinen lässigen Gesangsparts.


Gab es Anfang der 90ger geradezu eine Welle, mit so genannten Crossover-Bands welche Rap, Funk und Metal verbinden zu suchten und meist dabei furchtbar auf die Nase fielen, gelang Dan Reeds Network eine Gratwanderung die einfach passt. Der Indianisch-Stämmige Sänger hat den Groove und das Feeling einfach im Blut um solch eine Musik authentischer rüber zu bringen, als wie eine ehemalige Thrash-Metal-Bands aus dem tiefsten England. Das war eine kleine Anspielung auf die nachfolgende Funk-Metal-Welle, konnte ich mir hier nicht verkneifen.

Das Debüt von Dan Reed Network wird im Allgemeinen immer ein klein wenig unter Wert gehandelt, da es möglicherweise nur den einen Hit hatte, doch steht es „Slam“ oder „The Heat“ in Nichts nach. Cooler Funk-AOR, der mich begeistern kann.

Vocals: Dan Reed
Keyboards: Blake Sakamoto
Bass: Melvin Brannon
Guitar: Brion James
Drums: Dan Pred

1. World has a heart too
 
2. Get to you
3. Ritual
4. Forgot to make her mine
5. Tamin the wild nights
6. I´m so sorry
7. Resurrect
8. Baby don´t fade
9. Human
10. Halfway around the World
11. Rock you all night long
12. Tatiana

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Sonntag, November 23, 2014 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

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Samstag, November 15, 2014 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Angel - Helluva Band (1976)

Schillernde Figuren waren es ja schon in dieser Band. Heute würde man Glam Rock dazu sagen, damals gabs gar keine Bezeichnung für die Art von Performance. Dominierend bei Angel war Gregg Giuffria, der dann in späteren Jahren die Band Giuffria gründete und 2 sehr gut Longplayer auf den Markt brachte.

Mit Angel wohl doch eher im Insider Bereich geblieben, zumindest in Europa. In den USA sah es da dann doch schon erfolgreicher aus. Die Platte ist ein stimmiges gesamt Ergebnis, mit allem was der melodische Hard Rock zu bieten hat. Fette Keyboards, Moogs und Hammonds,echt spontan klingende Drums, und den unverwechselbaren Gesang von Frank Dimino.
Die beiden Überflieger meiner Meinung auf der Platte sind The Fortune und Pressure Point. Schon allein wegen dieser Titel ein muss für alle Retro Rock Fans.

As these opening lines pierce through your head, you can rest assured that they'll make their home there for many years to come. Between the high-pitched dynamics of vocalist Frank Dimino, and the ivory tickling expertise of keyboardist extraordinaire Gregg Giuffria, this is one classic album that has sadly been forgotten about.


Coming up to prominence in 1975 with their self-titled debut, Angel was a new sensation that was poised to follow in the footsteps of Casablanca Records labelmates, Kiss. Placing well on reader opinion polls in rock rags like Circus and Hit Parader was common practice for Angel when this, their second release, appeared on shelves. Winning Best New Group, and Gregg Giuffria dominating the Best Keyboardist polls, started to become a given. So, what happened? Why doesn't Angel music live on in the classic rock genre today? These are questions that will always remain a mystery. Angel went on to make 5 studio records in the 70's; the first three, chock full of hearty songs with great musicianship and charisma, and the last two records were nothing short of abysmal. Why the decline in quality for the last two records? Another mystery. Angel did go on to cut a live record in that time also, entitled "Live Without A Net", but this second record was their finest moment.

"Feelin' Right" is the straight forward rocker that kicks off the record; and it's a song that utilizes the simple classic rock formula, while incorporating a sharp and resounding vocal track to do the driving. The swirling artistry of Giuffria's keyboards was really what Angel's existence was based on though. Even on a simple straight forward rocker like this opening track, Giuffria's presence is a constant. If it's not trading licks with guitarist Punky Meadows on "Feelin' Right", it's mesmerizing us with a four minute intro on "The Fortune". Every song contains a large dose of over-the-top keyboards from an amazing player. Speaking of "The Fortune".....it just happens to be the second track on the lp. A personal favorite of mine, "The Fortune" is a progressive masterpiece. A song that transmits emotion at every twist and turn. An ominous keyboard intro leads to a delicate acoustic guitar and voice moment, which ultimately culminates in a menacing jam where we hear from every member of the band. As the album progresses, we see the classic verse-chorus-verse formula put into dramatic effect. With songs like "Anyway You Want It", "Mirrors", and "Chicken Soup" Angel utilizes every element at their disposal to make simple classic rock songs sound like something special. The spark in these songs is usually Giuffria's keys, and when it's not..... you can count on Dimino's vocals to keep you entranced. The combination of these two entities is best heard on the eloquent ballad "Feelings". A soaring and passionate joining of a tremendous vocal effort, underscored by a classical inspired piano piece. Still, in my opinion, one of the most emotional and beautiful rock ballads ever.


All of this talk about the singer and keyboard player leads one to believe that the band may be in need of a decent guitar player, right? Nah. Guitarist Punky Meadows leaves his mark on these songs also. Tracks such as "Angel Theme", which is for the most part a guitar solo, "Dr. Ice" and "Feelings" all contain excellent guitar parts. This is a rare case of a very good guitar player, sharing time with a literal genius on keyboards. Angel made this situation work unlike anyone else. And, finally, let's mention the rhythm section of drummer Barry Brandt and bassist Mickey Jones. Putting a solid backbone on all these tracks we lose sight of their important role here. With so much going on in front of them, they need to lay a thick foundation for all of these other elements to stand upon, and they do exactly that. Bassist Jones stays simple and steady, while Brandt bangs the skins with an intensity that stays consistent and solid. This record was an all around effort by a band that had reached their peak. Milestone:******(6)

Greg Giuffria (keyboards)
Frank DiMino (vocals)
Barry Brandt (drums)
Punky Meadows (guitar)
Mickey Jones (bass)

1 Feelin' Right 4:42
  2 The Fortune 8:40
3 Anyway You Want It 2:31
4 Dr. Ice 5:23
5 Mirrors 4:28
6 Feelings 5:42
7 Pressure Point 5:26
8 Chicken Soup 4:46
9 Angel Theme 2:32

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