Dienstag, Mai 24, 2011 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Als alter und immer noch großer Mel Gibson Fan muss ich etwas posten !

Jodie Foster holt Mel Gibson zurück

Das Festival der Superstars in Cannes geht weiter. Jetzt stellte die Oscar-Preisträgerin und erfolgreiche Regisseurin ihren neuen Film "Der Biber" vor. Damit gelang Foster nicht nur ein ungewöhnliche Genre-Mischung und bewegende Geschichte. In der männlichen Hauptrolle darf Mel Gibson ein sehenswertes Leinwand-Comeback feiern, dass er nach seinen vielen Skandalen vielleicht gar nicht verdient hätte.

Zuletzt war Mel Gibson mit Trennungsstreit, antisemitischen Ausfällen und Fahren unter Alkoholeinfluss in den Schlagzeilen. In "Der Biber" erinnert er daran, dass er nicht nur Randale machen kann, sondern auch ein toller Schauspieler ist. Die Tragikomödie über das depressive Wrack Walter, der dank einer Handpuppe sein Leben in den Griff bekommt, ist dem umstrittenen Star wie auf den Leib geschrieben. Ein Biber für Gibson: Jodie Fosters Film ist zwar nicht makellos, doch Mel Gibson feiert als mental herausgeforderter Familienvater ein kleines Comeback.
Surreale Komödie, Therapie-Drama, Psycho- oder angedeuteter Horrorthriller: Es ist unmöglich, den Film in eine Schublade zu stecken. Beherzt setzt sich Schauspielerin und Regisseurin Jodie Foster, die als unabhängige Produzentin noch nie das Wagnis scheute, zwischen die Stühle.

Das macht auch den Reiz ihres neuen Werks aus. Und ihr alter Kumpel Mel Gibson, mit dem Jodie Foster bereits 1994 in "Maverick" vor der Kamera stand, sorgt in seiner gefinkelten Doppelrolle nicht nur dank der biografischen Ähnlichkeiten für ein intensives Erlebnis. Die Puppe übernimmt das Kommando.

Wie ein Zombie schleppt sich Walter, zweifacher Familienvater und Chef einer Spielzeugfirma, durch sein Leben. Als er von seiner leidgeprüften Frau aus dem Haus geworfen wird, scheint er nicht mehr zu retten. Doch nach seinem missglückten Selbstmordversuch wird er unversehens schräg von der Seite angelabert - von jener Biber-Handpuppe, die Walter am Vorabend aus einer Mülltonne geborgen hat.

Die glotzäugige Spielzeugfigur, über Walters Hand gestülpt, reißt ihn aus seiner Lethargie und übernimmt das Kommando. Ab jetzt überlässt Walter dem Biber das Reden.
In seiner fast bankrotten Firma reißt eine anfeuernde Biber-Rede Walters Angestellten mit. Ein Biber-Bastelset wird zum Verkaufshit, der Nager tritt an Walters Hand in Talkshows auf und beflügelt selbst Walters Liebesleben  selbst wenn sich seine Frau schwer damit tut, einen dritten in ihrem Bett zu akzeptieren. Wohlgemerkt, es handelt sich nicht um einen Fantasy-Film.Stets ist erkennbar, dass Walter spricht und mit der Hand dazu die Mundbewegungen des Stofftieres macht. Das hört sich besonders im Original, in dem Mel Gibson Walters imaginärem Freund einen fetten australischen Akzent verleiht, apart an.

So entwaffnet der depressive Freak mit seinem quasselnden Alter ego seine gesamte Umwelt - abzüglich seines Teenager-Sohnes Porter, dessen Lebenskompass ins Trudeln geraten ist. Auch Walter gelingt es nicht auf Dauer, sich am eigenen (Biber-)Fell aus dem Sumpf zu ziehen.Allmählich verwandelt sich seine rustikal-charmante Kuschelpuppe in ein bedrohliches Wesen, von dem sich Walter mittels einer Radikalkur befreien muss. Leider aber enttäuscht der anfangs unkonventionelle und latent beunruhigende Film schließlich doch, weil er allzu zahm und vorhersehbar verläuft.Völlig überflüssig ist etwa die Eröffnung einer zweiten Psycho-Baustelle rund um Walters Sohn. Und das unerwartet schockierende Unhappy-End wird durch ein rosa Hollywood-Ende umgedreht. Das Scheitern vollzieht sich aber auf hohem Niveau: Jungstar Anton Yelchin als Sohn gibt eine ebenso differenzierte Darstellung wie dessen Freundin, gespielt von Jennifer Lawrence, die durch das Sozialdrama "Winter's Bone" schlagartig berühmt wurde.

Fad ist einzig Jodie Foster, die sich als besorgte Gattin eine denkbar langweilige Rolle auf den Leib geschrieben hat. Doch Mel Gibson als Depressiver, der gegen seine Dämonen kämpft, hypnotisiert den Zuschauer.

http://www.youtube.com/watch?v=nQVI3ZDsGlw

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Neuer Mel Gibson Film ab 11.03.10

Donnerstag, März 04, 2010 / Eingestellt von peter / Kommentare (1)


Erster Mel Gibson Film seit 2002 !!!



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Film Tip

Montag, August 10, 2009 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Conspiracy Theory (Fletchers Visionen)Laut Umfragen glauben etliche US-Bürger nicht, dass es die Mondlandung wirklich gegeben hat. Und fast 30 Prozent der Deutschen könnten sich vorstellen, dass ein Mordkomplott die Ursache für Lady Dianas Tod war. Verschwörungstheorien haben fast immer Hochkonjunktur und gehören seit jeher zur menschlichen Natur. Im Film wird das Thema eher selten aufgegriffen. Doch vielleicht ist das ja von den Studiobossen so gewollt, die hinterrücks Geld von den Mächtigen in der Regierung bekommen. Für Jerry Fletcher jedenfalls würde diese Erklärung wahrscheinlich eine Menge Sinn machen. Das ist nämlich die Hauptfigur in Richard Donners unterhaltsamem Paranoia-Thriller „Fletchers Visionen“.


Jerry Fletcher (Mel Gibson) verdient sich sein Geld als Taxifahrer in New York, doch seine Leidenschaft ist eine andere: „Die Verschwörungstheorie“, eine kleine Zeitung (wirklich klein, es gibt nur fünf Abonnenten), von ihm geschrieben und vertrieben, in der er seinen wilden Fantasien und seiner Paranoia freien Lauf lässt. Doch Jerry hat noch eine andere Leidenschaft. Die Staatsanwältin Alice Sutton (Julia Roberts) hat es ihm ebenfalls angetan und oft sitzt er stundenlang in seinem Auto vor ihrer Wohnung und beobachtet sie durch ein Fernglas. Er belagert ihr Büro wie ein Stalker und tischt ihr immer wieder seine waghalsigen Geschichten von multinationalen Verschwörungen und Attentaten auf den Präsidenten auf. Doch bald beginnt Alice zu zweifeln, ob die Geschichten, die Jerry ihr erzählt, allein seiner Fantasie entspringen. Dann taucht auch noch der zwielichtige CIA-Psychiater Dr. Jonas (Patrick Stewart) auf, der es auf Jerry abgesehen hat und schon steckt Alice mitten in einem Katz- und Mausspiel um Wahrheit, Lügen und Manipulation.

Richard Donner präsentiert uns wie gewohnt packende Unterhaltung und eine tolle Inszenierung. Vom Licht über den Sound bis hin zur Kamera sind alle Elemente des Films auf solidem Niveau. Auch die Musik ist stimmig, vor allem der immer wiederkehrende Titel „Can’t take my eyes off you“ von Frankie Valli, der am Ende in einer neuen Version von Lauryn Hill auftaucht.

Mit „Fletchers Visionen“ gelingt Produzent Joel Silver, Regisseur Richard Donner und Hauptdarsteller Mel Gibson ein spannender, und sehr unterhaltsamer Film. Die Besetzung ist klasse. Die Musik von Carter Burwell passt einfach gut. Der Film reißt einen mit. Absolut sehenswert!!!!


Buch: Brian Helgeland
Regie: Richard Donner
Darsteller: Mel Gibson, Julia Roberts, Patrick Stewart, Cylk Cozart, Stephen Kahan, Terence Alexander, Alex McArthur, Rod McLachlan, Michael Potts, Jim Sterling
Kamera: John Schwartzman
Musik: Carter Burwell
Produktion: Silver Pictures,Richard Donner
FSK: ab 12 Jahren

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Film Tip

Freitag, Juli 17, 2009 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Signs. Mel Gibson. Eine Botschaft - Eine Warnung - Ein Zeichen. Etwas Großes wird geschehen", so pries der Trailer das neue Werk Shayamalans an. Das Thema war wie geschaffen für einen Hit; die unheimlichen Kornkreise übten schon seit Jahrhunderten eine Faszination auf die Menschen aus. 1678 noch als Werk des Teufels verschrien, versuchten die Menschen in neuerer Zeit die Muster mittels außerirdischen Lebens zu erklären. Bei so einem Thema hätte Shayamalan eigentlich gar nicht scheitern können, selbst wenn er es gewollt hätte.
Die Faszination der Kornkreise steht jedoch gar nicht im Mittelpunkt seiner Geschichte. Vielmehr will Shayamalan von einem Mann erzählen, der seinen Glauben verloren hat und erst im Laufe der Ereignisse wieder lernt, göttliche „Zeichen" zu sehen. Die außerirdische Invasion dient dabei nur als Mittel zum Zweck, der Suspense ergibt sich hauptsächlich aus der Konflikten des Hauptcharakters (Mel Gibson) mit sich selbst und seinen Kindern (hervorragend: Abigail Breslin und Rory Culkin). Joaquin Phoenix zeigt als fürsorglicher Bruder eine weitere schauspielerische Glanzleistung.
Shayamalan baut einen immensen Spannungsbogen auf; Szenen, die an Klassiker wie „Night of the living Dead" oder „The Birds" erinnern, zeigen das handwerkliche Können des Teams (allen voran Kameramann Tak Fujimoto). Der Einsatz der Musik, der lange Schlüsseldialog zwischen Mel Gibson und Joaquin Phoenix und der kammerspielartige Aufbau sind für einen modernen Hollywood-Film eine wahre Sensation. Die finale Aufklärung; spannungstechnisch wie logisch eigentlich ein völliges Desaster. „Übernatürliche Dinge sind Metaphern für unsere Existenz" versucht Shayamalan das Ganze zu erklären, doch die meisten Zuschauer hören ihm schon gar nicht mehr zu.

Das Ende ist kontrovers, aber -wenn man es ernst nimmt- genial. Schon bei „Sixth Sense" schaffte es Shayamalan, dass man aus einem Horrorfilm mit einem wohligen Gefühl rausging und auch hier hat das Ende etwas versöhnliches. Nie hätte ich mir träumen lassen in einen Horrorfilm zu gehen und etwas so Tiefsinniges zum Thema Glauben zu erfahren. Wer hier mit Logik argumentiert, hat den Film einfach nicht verstanden. Oder einfach nochmal schauen. Einer meiner Altime Faves überhaupt.

Directed by M. Night Shyamalan
Produced by Frank Marshall
Sam Mercer
M. Night Shyamalan
Written by M. Night Shyamalan
Starring:
Mel Gibson
Joaquin Phoenix
Rory Culkin
Abigail Breslin

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Donnerstag, Januar 22, 2009 / Eingestellt von peter / Kommentare (0)

Mel Gibsons 'Edge of Darkness' nimmt Form an.

Für den Thriller Edge of Darkness haben sich Danny Huston (Der Partycrasher oder wie ich sie alle nervte), Shawn Roberts (Jumper), und Bojana Novakovic (Skinning) verpflichtet. Die Inszenierung übernimmt Martin Campbell,während Graham King den streifen zusammen mit Michael Wearing produziert. Das Drehbuch dazu stammt aus der Feder von William Monahan und Andrew Bovell. Hollywoodstar Mel Gibson spielt in dem Streifen einen Polizisten, dessen erwachsenen Tochter (Novakovic) auf den Stufen seinen Hauses ermordet wird. Als er den Mord aufklären will, entdeckt er, dass seine Tochter ein geheimes Leben führte und in Machenschaften der Regierung verwickelt war. Huston spielt einen zwielichtigen Geschäftsmann, während Roberts in die Rolle von Novakovics besorgten Freund schlüpft.

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